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Die DDG-Nachwuchspreisträger

Jährlich zeichnet die DDG einen herausragenden jungen Redner oder eine herausragende junge Rednerin mit dem DDG-Nachwuchspreis aus. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird auf der Deutschen Debattiermeisterschaft, die vom Verband der Debattierclubs an Hochschulen e. V. (VDCH) veranstaltet wird, von allen anwesenden DDG-Mitgliedern ermittelt und vom DDG-Vorstand verliehen. Als Preisträger/innen kommen Redner/innen unter 23 Jahren in Fragen, die die DDG-Mitglieder auf der DDM überzeugen und denen die DDGler Potenzial prophezeien, große Redner/innen zu werden.

Die Nachwuchspreisträger der DDG:
2011: Sina Strupp
2010: Florian Umscheid

2009: Tom-Michael Hesse
2008: Philipp Stiel
2007: Lukas Haffert
2006: Jan Kastell
2005: Maika Spilke
2004: Eike Hosemann

Florian Umscheid wurde 2010 zum DDG-Nachwuchspreisträger gekürt. Er legte als 21-jähriger junger Redner eine beachtliche Erfolgsserie auf der Deutschen Meisterschaft hin, bei der sein Team souverän ins Viertelfinale breakte. Mit Sprachwitz und Analysestärke überzeugte Florian die DDG-Mitglieder.

Tom-Michael Hesse wurde 2009 mit dem DDG-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Der politisch engagierte Informatikstudent beeindruckte die DDG-Mitglieder durch seine tiefgreifende Analyse und seinen aufregenden, doch nie demagogischen Stil. Tom-Michael ist mehrfacher ZEIT-DEBATTEN-Finalist mit seinem Club Streitpunkt Leipzig.

Philipp Stiel erhielt 2008 den DDG-Nachwuchspreis. Der damals 22-jährige überzeugte die DDG-Mitglieder durch klare Analysen, die er eindrucksvoll sprachlich darstellte und dabei stets den Ton der Debatte mitbestimmte, besonders aber auch durch treffende Zwischenfragen. Philipp erhielt 2009 und 2010 den Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede der Deutschen Meisterschaft und wurde 2010 für die Streitkultur Tübingen Deutscher Debattiermeister.

Lukas Haffert wurde im Jahr 2007 18-jährig der DDG-Nachwuchspreis verliehen. Er beeindruckte die DDG-Mitglieder durch seine Flexibilität, die ihn auf allen Redepositionen einsetzbar macht: Spontan, analysescharf und publikumswirksam. Lukas wurde für den Debattierclub Münster Deutscher Vizemeister 2008 und für den DebatingClub St. Gallen Süddeutscher Meister 2009.

Jan Kastell wurde 2006 als 20-jähriger mit dem DDG-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Gewürdigt wurde insbesondere, dass er kaum auf etablierte Argumentationsschemata zurückgriff, sondern Originalität und Spontaneität seine Reden prägten. Jan ist mehrfacher ZEIT-DEBATTEN-Finalist mit seinem Debattierclub Hartshornes House Marburg.

Maika Spilke überzeugte 2005 als 21-jährige Präsidentin der Debattiergesellschaft Jena die DDG-Mitglieder nicht nur mit guten Argumenten und treffenden Formulierungen, sondern auch mit ihrem Engagement für die Debattierszene. Beides führte sie erfolgreich fort: Sie trat in die Fußstapfen von Eike und holte ein Jahr nach der DDG-Auszeichnung den Meistertitel. Direkt im Anschluss wurde sie für ein Jahr zur VDCH-Vizepräsidentin gewählt.

Eike Hosemann erhielt 2004 als 18-jähriger Jurastudent den allerersten DDG-Nachwuchspreis. Durch genaue Sprache, große Urteilskraft und originelle Gedanken überzeugte er die DDGler und im Folgejahr auch die Finaljuroren der Deutschen Debattiermeisterschaft: Gemeinsam mit seinem Team vom Debattierclub Freiburg wurde Eike Deutscher Meister 2005, im Jahr darauf Deutscher Vizemeister.




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